Programm & Gruppen
Die Akte Program und Groups bestimmen, was wo läuft und wer zusammen rotiert.
Akt: Program
Hier ordnest du Workouts den Stages und Tagen zu.
Tag 1 · Stage A → Workout 1
Tag 1 · Stage B → Workout 2
Tag 1 · Stage C → Workout 3
Tag 2 · Stage A → Workout 4
Jede Zuordnung ist eine Mapping. Aus den Mappings ergibt sich, wie die Rotation läuft: Eine Gruppe wandert über den Tag durch die Stages und absolviert dabei die dort programmierten Workouts.
Grundregel der Rotation
Auf einer Stage läuft am selben Tag in der Regel dasselbe Workout. Das ist der Sinn des Modells: Die Station wird einmal aufgebaut und bleibt stehen, während die Gruppen durchwandern. Aufbauzeiten entfallen komplett.
Zeiten pro Mapping
Je Mapping lassen sich abweichende Zeiten hinterlegen, wenn ein Workout auf einer bestimmten Stage länger oder kürzer dauert als der am Workout hinterlegte Standard.
Cutlines
Für Wettkämpfe mit Cut während der Veranstaltung setzt du am Workout eine Cutline — ab welchem Rang nach diesem Workout Schluss ist.
Typischer Ablauf: Alle absolvieren Workout 1–3, danach gehen nur die besten 10 pro Division in Workout 4.
Nach einem Cut brauchst du weniger Heats. Prüfe den generierten Zeitplan darauf — sonst planst du Leerlauf ein.
Akt: Groups
Rotationsgruppen sind die Einheiten, die gemeinsam durch die Stages wandern.
Vorbelegung
Das System schlägt automatisch vor: pro Tag eine Gruppe je Stage, die an diesem Tag läuft. Bei drei Stages an einem Tag also A1, A2, A3.
Das ist der Regelfall — so viele Gruppen wie Stages, damit alle Stages jederzeit belegt sind.
Gruppen konfigurieren
| Angabe | Bedeutung |
|---|---|
| Name | A1, A2 … — Tagesbuchstabe plus Nummer |
| Description | Notiz zum Zweck |
| Divisions | Welche Divisionen zu dieser Gruppe gehören |
| Selected days | An welchen Tagen die Gruppe antritt |
| Minimum break after group finished | Mindestpause nach Abschluss |
Divisionen auf Gruppen verteilen
Die inhaltliche Kernentscheidung. Drei bewährte Muster:
Nach Division trennen
Gruppe A1: RX Men
Gruppe A2: RX Women
Gruppe A3: Scaled Men + Scaled Women
Vorteil: Klare Zuschauerdramaturgie, gleiche Standards pro Heat.
Nach Leistungsniveau mischen
Gruppe A1: Top-Drittel aller Divisionen
Gruppe A2: Mittleres Drittel
Gruppe A3: Unteres Drittel
Vorteil: Spannende Heats. Nachteil: Unterschiedliche Standards in einem Heat.
Nach Anreise
Gruppe A1: Vormittag (weite Anreise)
Gruppe A2: Nachmittag (lokal)
Feste Startzeiten
Pro Gruppe lässt sich eine feste Startzeit setzen, statt sie aus der Rotation ableiten zu lassen. Nützlich, wenn die Vormittagsgruppe erst um 10:00 anfangen soll oder eine Gruppe nach der Mittagspause startet.
Mindestpause
Minimum break after group finished garantiert Erholungszeit zwischen zwei Workouts derselben Gruppe. Standard ist eine Stunde.
Zu knappe Pausen verzerren die Ergebnisse — wer als Letzter im Heat fertig wird, hat weniger Erholung als der Erste. Setze die Mindestpause realistisch und plane bei Workouts mit hoher Belastung mehr ein.
Reihenfolge der Divisionen
Über Reorder divisions bestimmst du die Reihenfolge innerhalb der Gruppen und Heats. Üblich ist, die stärkste Division in den letzten Heat zu legen — das erzeugt den Spannungsbogen für Zuschauer.
Weiter
Steht das Programm und sind die Gruppen gefüllt, generierst du den Zeitplan.