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Videoanforderungen

Beim Online-Qualifier ist das Video dein Nachweis. Ein Video, das der Judge nicht bewerten kann, kostet dich das Ergebnis — unabhängig davon, wie gut du warst.

Zugelassene Plattformen

Du lädst dein Video bei einem Videodienst hoch und gibst bei STRONG ONE nur den Link an. Welche Dienste erlaubt sind, legt der Veranstalter fest. Möglich sind:

PlattformBemerkung
YouTubeDie zuverlässigste Wahl
VimeoEbenfalls gut geeignet
Google DriveFreigabe muss korrekt gesetzt sein
DropboxLinks können ablaufen
OneDriveFreigabe muss korrekt gesetzt sein
WodProofAuf Wettkampfvideos spezialisiert

Gibst du einen Link von einer nicht zugelassenen Plattform ein, lehnt das Eingabefeld ihn ab und nennt dir die erlaubten Anbieter.

YouTube als „nicht gelistet"

Die praktikabelste Variante: bei YouTube hochladen und die Sichtbarkeit auf „Nicht gelistet" (unlisted) setzen. Dann ist das Video über den Link abspielbar, taucht aber nicht in der Suche auf.

Nicht „privat" wählen — dann kann der Judge es nicht öffnen.

Der häufigste Ablehnungsgrund

Nicht falsche Ausführung, sondern nicht abspielbare Videos:

  • YouTube-Video steht auf „privat" statt „nicht gelistet"
  • Google-Drive-Freigabe auf „nur ich"
  • Dropbox-Link abgelaufen
  • Datei noch in der Verarbeitung beim Hochladen

Teste deinen Link, bevor du ihn einreichst. Öffne ihn im privaten Fenster deines Browsers oder schick ihn jemandem, der nicht in deinem Konto eingeloggt ist. Lässt er sich dort abspielen, kann der Judge ihn auch öffnen.

Was das Video zeigen muss

Die verbindlichen Anforderungen stehen im Regelwerk des Veranstalters — meist als Anhang auf der Eventseite. Diese Punkte sind fast überall gleich:

AnforderungWarum
Ansage zu Beginn — Name, Division, WorkoutZuordnung des Videos
Gewichte zeigen — Scheiben und Hantel vor dem Start filmenNachweis der Last
Equipment zeigen — Rig-Höhe, Boxhöhe, EinstellungenNachweis der Vorgaben
Timer im Bild, sichtbar mitlaufendNachweis der Zeit
Athlet durchgehend im Bild, gesamter Bewegungsraum sichtbarBewertung der Wiederholungen
Ununterbrochene Aufnahme, kein SchnittNachweis der Vollständigkeit
Ton anZählen und Ansagen hörbar

Kamera aufstellen

Blickwinkel prüfen, bevor du startest. Der häufigste Fehler: Bei Squats oder Burpees ist die Tiefe nicht beurteilbar, weil die Kamera zu hoch oder zu frontal steht. Ein leicht seitlicher Winkel ist meist besser als frontal.

Stativ statt angelehntem Handy. Ein umkippendes Telefon nach Minute drei ist ärgerlich vermeidbar.

Testaufnahme machen. Filme 30 Sekunden, sieh sie dir an, korrigiere die Position. Das kostet zwei Minuten und rettet den ganzen Versuch.

Licht beachten. Gegenlicht durch ein Hallenfenster macht dich zur Silhouette.

Akku und Speicher prüfen. Ein 20-Minuten-Video in hoher Auflösung braucht beides.

Nach dem Workout

  1. Video ansehen — bevor du hochlädst
  2. Prüfen: Sind alle Wiederholungen sichtbar? Ist der Timer lesbar?
  3. Hochladen und Sichtbarkeit richtig einstellen
  4. Link testen
  5. Bei STRONG ONE eintragen

Re-Upload-Anfrage

Kann ein Judge dein Video nicht öffnen oder nicht bewerten, kann er dich um ein neues Video bitten, statt den Score direkt abzulehnen. Du bekommst eine Benachrichtigung und kannst einen neuen Link hinterlegen.

Reagiere zügig — auch diese Anfragen haben Fristen.

Re-Upload ist kein zweiter Versuch

Der Mechanismus ist für technische Probleme gedacht. Zeigt dein Video eine ungültige Ausführung, wird der Score abgelehnt — du bekommst dann keine Gelegenheit, das Workout erneut einzureichen.

Judging & Video-Review